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Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Juckreiz usw.

Ein Klient, männlich, 46 Jahre, kommt mit Neurodermitis, unter der er seit 15 Jahren leidet.

Im ersten Gespräch wird sehr schnell klar, dass dieser Mensch die Krankheit braucht, um verstehen zu lernen, dass er seine Grenzen (Haut) nicht kennt und wahrnimmt.

In diesem Fall war es so, dass sich seine Freundin von ihm trennte, als er 31 Jahre alt war (vor 15 Jahren). Um einen solchen Schmerz nie mehr erleben zu müssen, zog er sich hinter seine Grenzen (d. h. in sich) zurück und reduzierte die Gefühle bzw. die Gefühlswelt auf ein absolutes Minimum.

Um sich bzw. überhaupt etwas spüren zu können, kratzte er sich nun - ohne zu wissen was er tat - des Öfteren blutig.

Die Lösung dieses Problems liegt nun darin, dem Klienten zu helfen verstehen zu lernen, dass sein Körper ihm signalisieren möchte, die Situationsproblematik mit der Freundin und wahrscheinlich ähnliche Situationen aus der Vergangenheit zu lösen.

Wenn er dies lernt, wird er auch gleichzeitig lernen, sich auf sich selbst verlassen zu können und einen natürlichen Instinkt bzw. Gefühle für Situationen zu entwickeln, um dementsprechend frei zu reagieren. Das bedeutet, dass er sich nicht nur nicht dauerhaft einschließen und zurückziehen muss, sondern dass er auch auf andere zuzugehen lernt und feststellen kann, dass niemand außer ihm selbst seine Grenzen verletzen kann und darf.

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