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ADS (Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom) und Hyperaktivität


Die medizinische Diagnose ADS wird häufig bei Kindern gestellt, die sich nicht konzentrieren können und daher z.B. in der Schule Probleme bekommen.

Medizinisch wird das meistens mit Medikamenten wie z.B. Ritalin angegangen.

Wir verstehen ADS so, wie der Name auch schon sagt, als ein Defizit an Aufmerksamkeit.

Das Kind erlebt in seiner Welt ein Defizit an Aufmerksamkeit z.B. der Eltern, was zu inneren Programmabläufen führt wie z.B. "die mögen mich nicht, ich bin nichts wert, ich bin nur im Weg“ etc.)

Diese Programme beschäftigen die Kinder unbewusst und auch bewusst derart, dass zwangsläufig Lernblockaden, Lernstörungen Aufmerksamkeitsstörungen auftreten.

Ein Medikament kann nichts ausrichten, da es nichts löst, sondern eher unterdrückt bzw. das Kind ruhig stellt (was manchen Eltern oft schon ausreicht).

Die Lösung liegt eindeutig in der Unterstützung der Eltern hinsichtlich des Verständnisses, dass sie sicherlich ihr Bestes tun, es das Kind aber so nicht verstehen kann und weiterhin ein Aufmerksamkeitsdefizit seitens der Eltern empfindet.

Unter diesem Aspekt ist die Lösung denkbar einfach.

Wenn wir den Eltern helfen zu verstehen, dass sie das Kind etwas mehr mit einbeziehen sollten, wird, wie wir aus unzähligen Erfahrungen mit Patienten berichten können, das Symptom sehr schnell überflüssig.

Dasselbe gilt für Hyperaktivität bei Kindern. Hier müssen die Kinder ein Mehr an Aktivität zeigen, um überhaupt beachtet und gesehen zu werden.

Oft hören wir von Eltern, sie könnten es nicht besser oder sie seien doch den ganzen Tag für das Kind da.

Wenn ein Elternteil beruflich die ganze Woche unterwegs ist und der andere Elternteil zwar da, aber die ganze Zeit mit der Hausarbeit beschäftigt ist, so reicht das nicht aus, das Kind bräuchte die Aufmerksamkeit des anwesenden Elternteils zwischendurch in Form eines Spiels oder einfach durch Einbeziehung und die des abwesenden zumindest am Wochenende.

Wenn die Eltern in der Therapie verstehen, dass sie keine Schuld tragen, sie immer ihr Bestes geben, sie aber durch diese Idee Wahlmöglichkeiten bekommen und ausprobieren können, ob das dem Kind und dadurch dem Gesamtsystem (Familie) hilft, werden sie sehr schnell feststellen, dass ein wenig Mehr an aktiver und bewusster Zuwendung schon beinahe Wunder wirkt.

Hierüber habe ich auch ein ausführliches Video auf YouTube erstellt. Hier der direkte Link zum Video: ADS - ADHS - Hyperaktivität verstehen und behandeln

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